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08Jan2014

Webinar Trends 2014 – Plädoyer für Webinare

  • By Kai Morasch
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Im Rahmen der Blog-Parade „Plädoyer für Webinare“ haben wir für Sie einmal drei Webinar Trends für das Jahr 2014  zusammen gestellt:

    1. Mehrteilige Webinare
      Webinare haben den großen Vorteil, dass die Teilnehmer nicht extra zum Seminarort anreisen müssen und stattdessen in der gewohnten Umgebung im Büro oder zu Hause (oder sogar mobil) teilnehmen können. Dies hat allerdings den Nachteil, dass der Referent keine unmittelbare Kontrolle über die Aufmerksamkeit des einzelnen Teilnehmers hat. Er muss deswegen beim Ablauf und bei der Aufbereitung der Inhalte entsprechende Methoden einplanen, um abgelenkte Teilnehmer wieder ins Webinar „zurück“ zu holen. Nur so kann er den Lernerfolg nachhaltig sichern. Mit den richtigen Methoden ist dies nicht schwer, benötigt aber etwas Seminarzeit, welche zusätzlich eingeplant werden muss. Da die Aufmerksamkeit im Webinar meist jedoch nach 60-90 Min. deutlich nachlässt, wird es in 2014 deutlich mehr Webinare im Angebot geben, welche aus mehreren Teilen bestehen.  So können Methoden optimal eingesetzt werden, ausreichend Inhalte vermittelt und trotzdem die Teilnehmer nicht über-strapaziert werden. Beispielsweise bieten sich hier Webinar-Reihen mit zweimal 90 Min. oder dreimal 60 Min. an.
    2. Hybrid-Webinare
      Hybrid-Webinare nutzen „best of both worlds“. Es werden ein oder mehrere Webinare mit einem oder mehreren Präsenzseminaren kombiniert. Beispielsweise kann ein Webinar vor einem Präsenzseminar dazu dienen, alle Teilnehmer auf den gleichen Wissenslevel zu bringen, um dann vor Ort gemeinsam in einem Workshop zu arbeiten und um so schneller zum Ziel zu kommen. Anders herum kann ein Webinar nach einem Präsenzseminar genutzt werden, um die Nachhaltigkeit und die Umsetzungsquote zu steigern. Das berühmte „Back-Home“ Syndrom (Teilnehmer kommt aus der „heilen“ Seminarwelt in die reale zurück) kann so effektiv angegangen werden.
    3. Mehrwert statt „digitale Kaffeefahrten“
      In 2014 wird ein Umdenk-Prozess bei den Webinar-Teilnehmern stattfinden. Reine „Verkaufswebinare“, oft auch „digitale Kaffeefahrt“ genannt, werden schnell als solche erkannt und gemieden werden. Stattdessen werden die Teilnehmer echte Mehrwerte nachfragen und auch bereit sein, dafür einen Teilnahmebeitrag zu bezahlen.  Wie hoch dieser jeweils sein wird, wird der Markt zeigen. Der informierte Teilnehmer kann erkennen, in welchen Webinaren echte Inhalte und Lernerfolge vermittelt werden und in welchen es nur darum geht auf entsprechende Angebote mit Nachdruck hinzuweisen. Der entsprechend Trend ist auf den Marktplätzen bereits zu erkennen.
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